Worauf ist beim Kauf eines Jagdhundes zu achten?

Wenn „Frau oder Mann“ nach gründlichen Recherchen die Wahl für eine bestimmte Rasse getroffen hat, beginnt die Suche nach einem geeigneten Züchter. Information ist nicht alles, aber bestimmt die Hälfte der Miete. Diese erhalten sie u. U. aus dem jagdlichen Bekanntenkreis und natürlich aus den verschiedenen Jagdzeitschriften unter der Rubrik „Hundemarkt“. In diesen Inseraten finden Sie die Anschriften bzw. die Internetadressen der verschiedensten, seriösen Zuchtvereine. Leider inserieren dort auch die Schwarz- und Vermehrungszüchter. Diese Leute verkaufen Hunde, die nicht dem Zuchtstandard der Rasse entsprechen. Häufig werden auch Elterntiere zur Zucht verwendet, die faktisch „zuchtuntauglich“ sind. Zuchtuntauglich bedeutet, dass die Tiere „zuchtausschließende Mängel“ (z. B. hochgradige Hüftgelenkdysplasie ) haben. In beiden Fällen (Schwarz- und Vermehrungszucht) erhalten die Nachkommen keine Papiere (Ahnentafel) des zuständigen Zuchtvereins. Für den Käufer eines solchen Hundes bedeutet dies, dass der Hund auf keiner Zuchtprüfung geführt werden kann und in Hessen auch nicht für die Brauchbarkeitsprüfung zugelassen wird. Vorsicht: Da es bei Schwarz- und Vermehrungszüchtern um viel Geld geht, ist auch die Herstellung von Ahnentafeln für diese Leute kein allzu großes Problem.

Bitte beachten:

  • Kaufe nur einen Jagdhundwelpen mit anerkannten Papieren des JGHV
  • Nur mit solchen Hunden können Prüfungen, die die jagdliche Brauchbarkeit des Hundes bestätigen, abgelegt werden.
  • Ohne den Nachweis der jagdlichen Brauchbarkeit des Hundes besteht aber in aller Regel kein Versicherungsschutz bei einem Versicherungsfall.